Digital resources in the Social Sciences and Humanities OpenEdition Our platforms OpenEdition Books OpenEdition Journals Hypotheses Calenda Libraries OpenEdition Freemium Follow us

“De Rebus Indiae” – über uns, unsere Aufgaben und Ziele

Von Anett Krause

Die zweite Phase des „Qalamos“ Projektes hat begonnen! Seit dem 1. Oktober 2023 verstärken drei Indolog:innen das Team und pflegen, von den Standorten Berlin und München aus, Metadaten der in Deutschland aufbewahrten südasiatischen Handschriften in das „Qalamos“ Portal ein.1 Im folgenden Beitrag stelle ich die neuen Mitarbeiter:innen kurz vor und umreiße die Aufgaben, die uns erwarten. Insbesondere werfe ich einen Blick auf die höchst unterschiedliche Katalogsituation und gebe einen Überblick über unsere ersten Arbeitsschritte.

„“De Rebus Indiae” – über uns, unsere Aufgaben und Ziele“ weiterlesen
  1. “De Rebus Indiae” (in etwa: über die Angelegenheiten Indiens) bezieht sich auf den Titel von Johannes Gustav Gildemeisters Dissertation aus dem Jahr 1838. Darin untersucht er die Darstellung Indiens in den Werken arabischer Geographen. []

„Centum regentes“ oder „Kâfia“? Die Sammlung orientalischer Handschriften der Universitätsbibliothek Kassel

Von Michaela Hoffmann-Ruf

Seit Kurzem sind in Qalamos auch die Bestände orientalischer Handschriften der Universitätsbibliothek Kassel zum Teil erfasst. Bei diesem „unter Signatur ‚Ms. orient‘ und ‚Ms. orient. Anhang‘ aufgestellten Bestand handelt es sich um eine unsystematisch erworbene und aufgestellte Sammlung, die Schriftzeugnisse unterschiedlichster Art und Herkunft in zahlreichen außereuropäischen Sprachen enthält.“1

Ich möchte im Folgenden einen kurzen Überblick über die Sammlung geben und darüber hinaus nochmals aufzeigen, wie schwierig die Identifikation eines Textes sein kann.

„„Centum regentes“ oder „Kâfia“? Die Sammlung orientalischer Handschriften der Universitätsbibliothek Kassel“ weiterlesen
  1. Der vorliegende Text zur Sammlung und ihrer Geschichte basiert im Wesentlichen auf dem Text der Website, der von Dr. Brigitte Pfeil verfasst wurde. []

Resümee 1. Halbjahr 2023

Zum 31. Juli 2023 endet die erste Phase des Qalamos-Projektes, in der Handschriften in den Sprachen Arabisch, Persisch und Osmanisch-Türkisch erfasst wurden. In diesem Blogbeitrag geben wir einen Überblick über die Arbeit der vergangenen sechs Monate, informieren über eine personelle Veränderung und werfen zudem einen Blick in die Zukunft.

„Resümee 1. Halbjahr 2023“ weiterlesen

Ein Orientalist im Wandel seines Fachs: Oluf Gerhard Tychsen und die Rostocker Sammlung

Von Beate Wiesmüller

Seit dem Herbst 2022 bin ich Mitarbeiterin im Qalamos-Team. Zu meinen Aufgaben gehört auch die Erfassung der islamischen Handschriften der Universitätsbibliothek Rostock in der Datenbank. Diese Sammlung geht auf den Judaisten, Orientalisten und Numismatiker Oluf Gerhard Tychsen (1734-1815) zurück. Wer war dieser Gelehrte und wie ist die Sammlung beschaffen und erschlossen? Darüber informiert dieser Beitrag.

„Ein Orientalist im Wandel seines Fachs: Oluf Gerhard Tychsen und die Rostocker Sammlung“ weiterlesen

Resümee 2. Halbjahr 2022

Ein frohes neues Jahr wünschen wir allen Leser:innen! Mit dem Beginn des Jahres 2023 befinden wir uns im letzten Halbjahr der aktuellen Projektphase. In diesem Blogbeitrag geben wir einen Überblick über die Arbeit der vergangenen sechs Monate, eine personelle Veränderung und die nächsten Arbeitsschritte.

„Resümee 2. Halbjahr 2022“ weiterlesen

Pergament, Papier und Portal: die Digitalisierung der Handschriften des christlichen Orients

Von Petra Figeac

Das Portal Qalamos spiegelt die Vielfalt der orientalischen Handschriftentraditionen. Die Wiege des Christentums steht im Orient und die christliche Religion hat eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Ländern wie Syrien und Ägypten gespielt. Zeuge dieses Einflusses ist eine reiche christliche Handschriftenkultur, die – anders als im Okzident – bis weit ins 19. Jahrhundert lebendig war. Die älteren Handschriften sind häufig auf Pergament geschrieben, während die jüngeren meist Papierhandschriften sind. Einige Beispiele dieser faszinierenden Tradition sollen im Folgenden gezeigt werden.

„Pergament, Papier und Portal: die Digitalisierung der Handschriften des christlichen Orients“ weiterlesen

Von Engeln, Wundern und dem Portal „Qalamos“

Von Yoones Dehghani-Farsani und Michaela Hoffmann-Ruf

Lobpreis sei Gott, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, der die Engel zu Boten machte, mit Schwingen, zwei, drei oder vier!1

Weihnachten steht vor der Tür! Bevor wir uns in die Ferien verabschieden, möchten wir Ihnen im letzten Blogbeitrag des Jahres zeigen, dass sich hinter den „Türchen“ des Qalamos-Portals auch Engel verstecken.

„Von Engeln, Wundern und dem Portal „Qalamos““ weiterlesen
  1. Sure 35,1; Übersetzung Bobzin 2010 []

„…dies langweiligste Geschäft auf Erden…“ – zur Katalogisierung der orientalischen Handschriften der ULB Bonn

Von Michaela Hoffmann-Ruf und Colinda Lindermann

Diesen Herbst tragen wir die orientalischen Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn in das Portal Qalamos ein. Aber nicht alle, jedenfalls nicht sofort. Warum? Und wie? Das erklären wir in diesem Beitrag.

„„…dies langweiligste Geschäft auf Erden…“ – zur Katalogisierung der orientalischen Handschriften der ULB Bonn“ weiterlesen

Militäroffizier und Handschriftensammler: John McGregor Murray (1745-1822) und seine Sammlung indo-orientalischer Handschriften

Von Yoones Dehghani-Farsani

Im Jahr 1797 kehrte John Mac Gregor Murray, General der Britischen Ostindien Kompanie, von Bengalen nach Großbritannien zurück und brachte dabei seine Privatbibliothek mit sich. Diese umfasste über dreihundert Handschriften und gedruckte Bücher, die er in über mehr als 25 Jahren auf dem indischen Subkontinent gesammelt hatte. Unter den Handschriften befindet sich eine Reihe von indischen und persischen Originaltexten, die einzigartig sind. Denn sie liefern Einzelheiten zur Geschichte, Religion und Kultur des indischen Subkontinents des späten 18. Jahrhunderts, wie man sie sonst nirgends findet.

Nach einem kurzen Überblick über das Leben von McGregor Murray geht dieser Beitrag vor allem auf seine Sammlung orientalischer Handschriften ein. Dabei geht es um die Motivation des Sammlers, den Inhalt der Sammlung sowie deren Besonderheiten.

„Militäroffizier und Handschriftensammler: John McGregor Murray (1745-1822) und seine Sammlung indo-orientalischer Handschriften“ weiterlesen

Äthiopische Handschriften in Thüringen

Von Verena Böll

Stützerbach, ein kleiner Ort in Thüringen, beherbergt die umfangreichste private Sammlung äthiopischer Handschriften in Deutschland. Ja, Sie haben richtig gelesen: Stützerbach, und nicht etwa Gotha! Gotha gilt zwar als der Gründungsort der Äthiopistik: dort erforschten 1652 Hiob Ludolf (1624-1704) und Abba Gorgoryos (gest. 1658) die Geschichte, Sprachen und Theologie Äthiopiens. Doch der Stiftung Monumenta Vitruvii in Stützerbach gehört diese Handschriftensammlung, die ich seit Februar 2021 erschließe. Die Daten gebe ich direkt in Qalamos ein. Hier stelle ich die Sammlung anhand dreier Pergamentkodizes vor und schildere meinen „Handschriftenalltag“.

„Äthiopische Handschriften in Thüringen“ weiterlesen